Gartenschaumkraut – die wilde Kresse

Cardamine hirsuta

Jedes Jahr Mitte Februar bis Anfang März taucht es in unbepflanzten Beeten, an Wegrändern und Böschungen auf und will uns mit Vitamin C und Abwehrstoffen versorgen: das Gartenschaumkraut. Es verbreitet sich schnell und wie viele andere Pflanzen kann man es gut in Schach halten, indem man es isst. So können die Blüten nicht ausreifen und Samen verbreiten.

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Der Meerettich – eine scharfe Wurzel!

Armoracia rusticana

Armoracia rusticana
Foto Andreas Rockstein, flickr.com

Mit Grauen erinnere ich mich an ein Essen aus meiner Kindheit: gekochtes Rindfleisch mit Meerrettichsoße! Rindfleisch mochte ich noch nie so wirklich (außer während meiner 2. Schwangerschaft, als ich so ungefähr jeden 2. bis 3. Tag Heißhunger auf ein Rumpsteak mit Kräuterbutter hatte!) und die bleiche dicke Soße, mit der das Fleisch zugekleistert wurde, schmeckte mir überhaupt nicht.

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Knoblauchsrauke

Alliaria petiolata

Bärlauch gehört ja inzwischen fast zum festen frühjährlichen Speisezettel, aber wer kennt die Knoblauchsrauke?

Die Knoblauchsrauke schmeckt knoblauchig-würzig wie der Bärlauch, wenn auch nicht ganz so intensiv. Da sie jedoch kein Allicin enthält, entwickelt sich nach dem Essen nicht die typische „Fahne“, die man von Lauch, Zwiebeln, Knoblauch und in leichter Form auch vom Bärlauch kennt.

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Löwenzahn – strahlend und vital

Taraxacum officinale

Kaum scheint die Sonne im Frühjahr und es wird ein bisschen wärmer, kann man schon die ersten Löwenzahnblüten sehen… die Blüte auf dem Foto hat sich am 8.Februar der Sonne entgegengestreckt.

Löwenzahnblüte im Februar: noch an den Boden geduckt, doch zur Sonne geöffnet
Foto: Anne Christoph

Bei den Heilkräutern signalisiert die gelbe Farbe oft den Bezug der Pflanze zur Leber und zur Gallenblase. So auch beim Löwenzahn.

Die Blüte erinnert selbst an eine Sonne, sie fängt die Sonnenstrahlen ein und spiegelt sie. Die Farbe Gelb wirkt fröhlich, dynamisch und aktivierend.

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Die Vogelmiere, das grüne Kraftpaket im Winter

Foto: Anne Christoph

Die Vogelmiere ist ein ganz unscheinbares Pflänzchen, das weltweit vorkommt. Das Faszinierende an ihr ist, dass sie das ganze Jahr über verfügbar ist. Sie wächst selbst im Winter unter Schnee weiter und eignet sich dadurch hervorragend, um in der kalten Jahreszeit das Essen mit frischem Grün zu bereichern. Deshalb habe ich sie ausgesucht, um sie euch vorzustellen.

Zu finden ist die Vogelmiere ( lat. Stellaria media) in Gärten, an Wald- und Wegrändern, an Rainen und auf Wiesen. Wenn man sie einmal kennt, sieht man sie überall.

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