Gartenschaumkraut – die wilde Kresse

Cardamine hirsuta

Jedes Jahr Mitte Februar bis Anfang März taucht es in unbepflanzten Beeten, an Wegrändern und Böschungen auf und will uns mit Vitamin C und Abwehrstoffen versorgen: das Gartenschaumkraut. Es verbreitet sich schnell und wie viele andere Pflanzen kann man es gut in Schach halten, indem man es isst. So können die Blüten nicht ausreifen und Samen verbreiten.

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Der Meerettich – eine scharfe Wurzel!

Armoracia rusticana

Armoracia rusticana
Foto Andreas Rockstein, flickr.com

Mit Grauen erinnere ich mich an ein Essen aus meiner Kindheit: gekochtes Rindfleisch mit Meerrettichsoße! Rindfleisch mochte ich noch nie so wirklich (außer während meiner 2. Schwangerschaft, als ich so ungefähr jeden 2. bis 3. Tag Heißhunger auf ein Rumpsteak mit Kräuterbutter hatte!) und die bleiche dicke Soße, mit der das Fleisch zugekleistert wurde, schmeckte mir überhaupt nicht.

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Knoblauchsrauke

Alliaria petiolata

Bärlauch gehört ja inzwischen fast zum festen frühjährlichen Speisezettel, aber wer kennt die Knoblauchsrauke?

Die Knoblauchsrauke schmeckt knoblauchig-würzig wie der Bärlauch, wenn auch nicht ganz so intensiv. Da sie jedoch kein Allicin enthält, entwickelt sich nach dem Essen nicht die typische „Fahne“, die man von Lauch, Zwiebeln, Knoblauch und in leichter Form auch vom Bärlauch kennt.

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Was wir jetzt lernen können

Die jetzige Situation konfrontiert uns mit ein paar grundlegenden Tatsachen unserer Existenz, die wir in „normalen“ Zeiten gerne verdrängen:

1. Wir wissen nicht, was kommt

Wir können eigentlich nie wissen, was als nächstes kommt. Wir gehen zwar aufgrund unserer Erfahrungen davon aus, dass das, was wir erwarten, auch eintritt, aber wissen können wir es niemals. Das Einzige, was wir definitiv und unumstößlich wissen, ist das, was im Moment ist. Alles andere basiert auf Erwartungen, Wünschen, Erfahrungen, und: es ist unsicher.

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Was hilft in diesen schwierigen Zeiten?

Dieses winzige Virus SARS-CoV-2 wirbelt im Moment unser aller Leben durcheinander, vereitelt alle unsere Pläne und stellt unser Leben auf den Kopf.

Da erscheint es plötzlich so belanglos, etwas über eine Heilpflanze, ein homöopathisches Mittel und Coaching zu erzählen, wenn die Welt unvermittelt still steht.

Ich habe viel darüber nachgedacht und gespürt, was ich denn im Moment am wichtigsten finde. Und nach und nach wurde mir dann klar, was für mich im Moment das Wichtigste ist:

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Ausmisten – Klarheit im Außen und im Innen

Beginn der Lotusblüte
Foto: Mark Nieno, flickr.com

Ende 2001 stieß ich auf das Buch von Karen Kingston: „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“. Ich erinnere mich noch genau, wie ich im Bett saß und las und irgendwann dem Impuls nicht mehr widerstehen konnte, aufzustehen, eine Schublade aufzuziehen und anzufangen, alles, was da drin war, rauszuholen und zu sichten.

Das war der Beginn einer Entrümpelphase, die mehrere Jahre anhielt. Nicht nur hatte ich mich irgendwann von mindestens der Hälfte meines Besitzes getrennt, nein, ich hatte überhaupt keine Lust mehr, irgendwas zu kaufen, was ich nicht unbedingt, unbedingt, unbedingt brauchte.

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Die schöne Frau Belladonna

Atropa belladonna, Tollkirsche

Belladonna
Foto: Jam Willem Doormembal , flickr

Belladonna, die Tollkirsche, ist wahrscheinlich neben Arnika und Chamomilla und ebenso wie Aconit eines der am häufigsten verwendeten Mittel in der Homöopathie. Haupteinsatzgebiete sind akute, plötzlich auftretende Infekte mit hohem Fieber. Nun gibt es ja einige Mittel in der Homöopathie, die bei akuten fieberhaften Erkrankungen eingesetzt werden. Gerade wenn man beginnt, sich mit Homöopathie zu beschäftigen, ist es nicht ganz einfach, die verschiedenen Mittel zu unterscheiden.

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Löwenzahn – strahlend und vital

Taraxacum officinale

Kaum scheint die Sonne im Frühjahr und es wird ein bisschen wärmer, kann man schon die ersten Löwenzahnblüten sehen… die Blüte auf dem Foto hat sich am 8.Februar der Sonne entgegengestreckt.

Löwenzahnblüte im Februar: noch an den Boden geduckt, doch zur Sonne geöffnet
Foto: Anne Christoph

Bei den Heilkräutern signalisiert die gelbe Farbe oft den Bezug der Pflanze zur Leber und zur Gallenblase. So auch beim Löwenzahn.

Die Blüte erinnert selbst an eine Sonne, sie fängt die Sonnenstrahlen ein und spiegelt sie. Die Farbe Gelb wirkt fröhlich, dynamisch und aktivierend.

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Die Vogelmiere, das grüne Kraftpaket im Winter

Foto: Anne Christoph

Die Vogelmiere ist ein ganz unscheinbares Pflänzchen, das weltweit vorkommt. Das Faszinierende an ihr ist, dass sie das ganze Jahr über verfügbar ist. Sie wächst selbst im Winter unter Schnee weiter und eignet sich dadurch hervorragend, um in der kalten Jahreszeit das Essen mit frischem Grün zu bereichern. Deshalb habe ich sie ausgesucht, um sie euch vorzustellen.

Zu finden ist die Vogelmiere ( lat. Stellaria media) in Gärten, an Wald- und Wegrändern, an Rainen und auf Wiesen. Wenn man sie einmal kennt, sieht man sie überall.

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Aconitum napellus bei Kälte, Angst und Schreck

Eisenhut, Sturmhut, Aconitum napellus

Aconitum napellus (tora blava, acònit, matallops) - RANUNCULACEAE
Foto: Joan Simon, flickr.com

Aconit ist ein sehr häufig eingesetztes Mittel in der Homöopathie. Deshalb habe ich es als erstes homöopathisches Mittel ausgesucht, das ich vorstellen will. Und es passt gut in die kalte Jahreszeit, wenn Erkältungen durch kalten Wind und Kälte allgemein ausgelöst werden.

Wie wird Aconit eingesetzt?

Man verwendet Aconit hauptsächlich in der Akutbehandlung z.B. bei Husten, Fieber, Ohrenschmerzen. Tatsächlich kann es aber auch helfen, alte Traumata aufzulösen. Z.B. leidet jemand unter Schlafstörungen und Ängsten seit einem Unfall oder an neuralgischen Schmerzen seit einer Bergwanderung, die aufgrund schlechten Wetters abgebrochen werden musste.

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