Das Gänseblümchen – Resilienz

Bellis perennis

Bellis perennis
Gänseblümchen, Bellis perennis, Foto Andreas Rockstein, flickr.com

Das Gänseblümchen – wer kennt es nicht? Es ist weit verbreitet und öffnet seine strahlenden kleinen Blüten, wenn die Sonne scheint. Fast das ganze Jahr über begleitet es uns. Symbolisch kann das Gänseblümchen für Resilienz stehen – immer wieder richtet es sich auf, wenn es getreten wurde. Es wirkt unscheinbar und doch steckt eine große Kraft in ihm, die es uns Menschen vermitteln kann. Es wird als Freundin der Kinder bezeichnet und kann verletzte Kinderseelen heilen, auch wenn diese verletzten Kinderseelen in erwachsenen Körpern stecken. Besonders Menschen, die immer wieder aufstehen nach Verletzungen, die nicht aufgeben, kann es Trost und Linderung bringen. Auch bei Folgen von sexueller Gewalt kann das Gänseblümchen unterstützend in Frage kommen.

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Johanniskraut – die Lichtpflanze

Hypericum perforatum

Hypericum perforatum
Foto: Andreas Rockstein, flickr.com

In der dunkelsten Jahreszeit ist die rechte Zeit für das Johanniskraut gekommen.

Das Johanniskraut ist auf vielen Ebenen mit dem Begriff des Lichts verbunden. Es blüht im Hochsommer, wenn die Tage lang sind und die Nächte kurz. Um die Zeit der Sommersonnwende gesammelt soll es am heilkräftigsten sein.

Zur Zeit seiner Blüte sammelt es das Sonnenlicht in seinen weit verzweigten Blütenblättern. In seinem Farbstoff Hypericin speichert es dieses. Jetzt, in der dunkelsten Zeit des Jahres, ist es bereit, dieses gespeicherte Licht an uns abzugeben und uns damit zu erfüllen. So hilft es bei Traurigkeit, Schwermut und Trägheit.

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Die schöne Frau Belladonna

Atropa belladonna, Tollkirsche

Belladonna
Foto: Jam Willem Doormembal , flickr

Belladonna, die Tollkirsche, ist wahrscheinlich neben Arnika und Chamomilla und ebenso wie Aconit eines der am häufigsten verwendeten Mittel in der Homöopathie. Haupteinsatzgebiete sind akute, plötzlich auftretende Infekte mit hohem Fieber. Nun gibt es ja einige Mittel in der Homöopathie, die bei akuten fieberhaften Erkrankungen eingesetzt werden. Gerade wenn man beginnt, sich mit Homöopathie zu beschäftigen, ist es nicht ganz einfach, die verschiedenen Mittel zu unterscheiden.

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Aconitum napellus bei Kälte, Angst und Schreck

Eisenhut, Sturmhut, Aconitum napellus

Aconitum napellus (tora blava, acònit, matallops) - RANUNCULACEAE
Foto: Joan Simon, flickr.com

Aconit ist ein sehr häufig eingesetztes Mittel in der Homöopathie. Deshalb habe ich es als erstes homöopathisches Mittel ausgesucht, das ich vorstellen will. Und es passt gut in die kalte Jahreszeit, wenn Erkältungen durch kalten Wind und Kälte allgemein ausgelöst werden.

Wie wird Aconit eingesetzt?

Man verwendet Aconit hauptsächlich in der Akutbehandlung z.B. bei Husten, Fieber, Ohrenschmerzen. Tatsächlich kann es aber auch helfen, alte Traumata aufzulösen. Z.B. leidet jemand unter Schlafstörungen und Ängsten seit einem Unfall oder an neuralgischen Schmerzen seit einer Bergwanderung, die aufgrund schlechten Wetters abgebrochen werden musste.

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